»Größres mag sich anderswo begeben,
als bei uns in unserm kleinen Leben.«
Johann Christoph Friedrich von Schiller (1759 - 1805)

Klugscheisser des Tages

Dienstag
10.01.
2012
Jeden Morgen um kurz nach halb 7 stellt Christian Krack auf der neuen 107.7 die berühmte Klugscheisserfrage, eine Frage auf die man normalerweise keine Antwort weiß, außer… ja außer man ist Klugscheisser.

Wer hätte gedacht, dass mir mal die Ehre zu Teil wird diesen Titel zu gewinnen? Umso erstaunter war ich als heute vormittag das Handy klingelte und sich der Moderator Christian Krack meldete. Ich hätte mich mal beworben mitzuspielen und ob ich wüsste um was es ginge, fragte er, da wohl Bewerbungen häufig für Dritte abgegeben werden, die davon jedoch gar nichts wissen. Da ich mich selbst beworben hatte, wusste ich natürlich Bescheid und um Bescheid wissen ging es ja dann auch.

Die Frage war:
Medizinisch heißt die Grippe ja „Influenza“. Und ich will heute wissen, woher der Name Influenza kommt?

Antwort A: Früher haben die Menschen geglaubt, sie werden durch den Einfluss der Sterne krank, und Einfluss heißt auch Influenz?

Antwort B: Die Grippe beeinflusst, also altdeutsch „influiert“, den kompletten Alltag des Erkrankten, er kann nicht arbeiten und muss gepflegt werden?

Antwort C: Kommt Influenza von dem Begriff Flatulenz – also von Blähungen. Der Husten wäre damit als im übertragenen Sinn ein Lungenfurz?

Es gab drei Antworten zur Auswahl, wovon ich tatsächlich die richtige wusste. Die Auflösung kommt morgen kurz nach halb 7 im Radio und eine der begehrten Klugscheisser-Tassen in den nächsten Tagen zu mir.

Das gesamte Frage-Antwort-Spiel wurde aufgezeichnet. Interessant war, dass wir unser Telefonat kurzfristig unterbrechen mussten, weil Christian auf Sendung musste um einen Musiktitel anzumoderieren. Ich hatte das Glück im Dezember eine Studioführung mitzumachen. Schon spannend, wie das in dem kleinen Sender läuft. So wird beispielsweise das gesamte Musikprogramm ein Tag im voraus festgelegt. Dazu passt dann auch, dass die Klugscheisserfrage nicht live über den Äther geht sondern aufgezeichnet wird, so wie heute.

update:
Wer es heute Morgen verpasst hat: Antwort A ist richtig.
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Jahresrückblick 2011

Samstag
31.12.
2011
Wie schon in den Jahren zuvor (2010, 2009, 2008, 2007, 2006) kommt hier nun mein persönlicher Rückblick auf das vergangene Jahr in Form von zwanzig nicht ganz zufällig aus Anke Gröners REVISITED ausgewählten Fragen und meinen Antworten dazu:

1. Zugenommen oder abgenommen?
Etwas zugenommen.

2. Haare länger oder kürzer?
Mein Haarschnitt ist ein Zeichen der Beständigkeit.

3. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Darüber war sich selbst der Optiker nicht einig. Nach einer einer Differenz von einem Dioptrin zwischen zwei Messungen und nach Einpassung der neuen Gläser: »Wenn die neuen Gläser wieder nicht stimmen, kommen Sie einfach nochmal vorbei«.

4. Mehr Kohle oder weniger?
Egal. Ich beschwere mich nicht, anderen geht es sehr viel schlechter.

5. Mehr ausgegeben oder weniger?
Deutlich mehr und deutlich zuviel.

6. Mehr bewegt oder weniger?
Mehr bewegt, sowohl passiv als auch aktiv, so dass ich jetzt zufrieden sagen kann: mehr bewegt .

7. Der hirnrissigste Plan?
Harmonie herzustellen, wo es keine gibt.

8. Die teuerste Anschaffung?
Die Anschaffung, die dann doch keine war: ein geplatzer Reservierungsvertrag für einen Wohnungskauf.

9. Das leckerste Essen?
Das leckerste Essen ist immer noch das, was man selbst zubereitet.

10. Das beeindruckendste Buch?
Das selbsterstellte Fotobuch über unsere Nordkaptour. Schlimm wenn man so detailverliebt und so ein Perfektionsist ist wie ich. Es hat Wochen gedauert bist ich es zum Drucken freigegeben habe, aber es hat sich gelohnt.

11. Die beste CD / Das beste Album?
Der alte Mann mit Hut: Udo Lindenberg - mtv unplugged. Auch wenn die Unsitte nicht aufgehört hat eine Liveaufnahme zu zerstückeln, indem man die Reihenfolge der Lieder ändert und diese ein- und ausblendet.

12. Das schönste Konzert?
Ich war dieses Jahr auf keinem einzigen Konzert, nicht mal bei den Fantas.

13. Die meiste Zeit verbracht mit ?
Nachdenken.

14. Vorherrschendes Gefühl 2011?
Wo komm ich her? Wo geh ich hin?

15. 2011 zum ersten Mal getan?
An einer Volksabstimmung teilgenommen; das Medium Zeitung angezweifelt; auf Krücken zur Arbeit gehumpelt und wieder laufen gelernt.

16. 2011 nach langer Zeit wieder getan?
Sport getrieben; mit dem Auto ans Nordkap gefahren.

17. Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?
1. Patellaluxation und Bänderiss im Kölner Karneval und die Rechnung dazu.
2. Supergau im AKW Fokushima.
3. Schnee.

18. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Der Polarstern ist nicht der hellste Stern am Himmel.

19. Was ich mir von 2011 gewünscht hätte, aber nicht eintraf
Einmal das ändern zu können was man ändern will, ohne Einflüsse von außen beachten zu müssen.

20. 2011 war mit einem Wort?
erlebnisreich.

Das Fotobuch

Donnerstag
29.12.
2011
Noch rechtzeitig zum Fest erreichte mich das selbst erstellte Fotobuch über unsere diesjährige Nordkaptour.
Fotobuch im Querformat

Bindung

Fotobuch

Fotobuch

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Brandschutzweisheit in der Adventszeit

Mittwoch
21.12.
2011
Die Brandgefahr ist umgekehrt proportional zur Kerzenlänge.

Schneeflöckchen

Dienstag
20.12.
2011
Es blaut die Nacht, die Sternlein blinken,
Schneeflöckchen leis herniedersinken.

Sternschnuppe

Mittwoch
14.12.
2011
Heute Nacht aufgewacht, aus dem Fenster geschaut, Sternschnuppe gesehen, gelächelt und zufrieden wieder eingeschlafen.

Die Weihnachtszeit 2011 begann heute gegen 19.00 Uhr

Donnerstag
01.12.
2011
… als ich den Ikea betrat um nach einer geeigneten Weihnachtsdeko für mein Küchenfenster Ausschau zu halten.
Wie schon in den Jahren zuvor (2010) (2009) (2008) ertönte das unverwüstliche Lied von Wham:
Last Christmas I gave you my heart
But the very next day you gave it away
This year to save me from tears
I'll give it to someone special

Warum Paris einen Kopfbahnhof hat

Sonntag
27.11.
2011
Thematisch passend zum heutigen Tag, an dem das Referendum über die Beteiligung des Landes Baden-Württembergs an der Finanzierung von S21 stattfindet, eine Begründung von unserem Ex-Ministerpräsidenten warum Paris einen Kopfbahnhof hat:
»Es stimmt, Paris ist ein Kopfbahnhof. Gare de l'Est. Warum? Weil es westlich von Paris keine Menschen mehr gibt, sondern nur Kühe und Atlantik.«


www.youtube.com/watch?v=LvZTtFn0SYM




derCobold.de ist das Blog von Volker Herrmann.