»Größres mag sich anderswo begeben,
als bei uns in unserm kleinen Leben.«
Johann Christoph Friedrich von Schiller (1759 - 1805)

Eine gute Partie

Montag
04.03.
2013
Neulich im Büro:

Alle sind in ihre Arbeit verteift, als die konzentrierte Stille durch eine rege Diskussion durchbrochen wird, die aus einem anderen Büro zu uns herüberschallt.

Kollegin seufzt: »Ach, ich glaube mir fehlt dieses Gen.«
derCobold noch in seiner Arbeit vertieft : »Was?«
Kollegin: »Mir fehlt dieses Gen.«
derCobold: »Welches Gen?«
Kollegin: »Ich bin zwar auch eine Frau aber mir fehlt dieses Rede-Gen.«
Kollegin nach einer kurzen Pause : »Und das Schuh-Gen fehlt mir auch.«
derCobold lacht : »Du bist eine gute Partie.«
Kollege erhebt entsetzt seinen Zeigefinger und setzt zu einemn mahnenden »Aber« an bevor ihn die Kollegin lachend unterbricht.
Kollegin: »Und mein eigenes Geld verdiene ich auch.«
Alle lachen.
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Wir sind Papamobil

Freitag
01.03.
2013
Ich hab's ja nicht so mit dem Papst, weswegen ich die Berichterstattung über den Rücktritt des Papstes nicht so im Detail verfolge. Daher entging mir auch der Fauxpas der Tagesschau, der Papst würde in einem Jeep kutschiert werden. Immerhin war dies der StZ in der heutigen Ausgabe eine Glosse mit amüsanten Vergleich wert.
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Urlaub.

Freitag
01.03.
2013
vorbei
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Jahresrückblick 2012

Mittwoch
02.01.
2013
Wie schon in den Jahren zuvor (2011, 2010, 2009, 2008, 2007, 2006) kommt hier nun mein persönlicher Rückblick auf das vergangene Jahr in Form von zwanzig nicht ganz zufällig aus Anke Gröners REVISITED ausgewählten Fragen und meinen Antworten dazu:

1. Zugenommen oder abgenommen?
Zweitweise abgenommen, im Endspurt dann doch wieder zugelegt.

2. Haare länger oder kürzer?
The same procedure as every year.

3. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
unverändert.

4. Mehr Kohle oder weniger?
Seit Oktober zumindest weniger Öl und Atomenergie; und mein CO2-Fußabdruck sollte sich auch insgesamt verbessert haben: Unser Wohnpark produziert den Strom mit Hilfe eines BHKWs selbst und die Abwärme wird zur Warmwasserbereitsstellung genutzt.

5. Mehr ausgegeben oder weniger?
Mehr.

6. Mehr bewegt oder weniger?
Ich bilde mir ein: mehr. Alleine schon durch die Anschaffung eines neuen Fahrrades.

7. Der hirnrissigste Plan?
Zu versuchen es allen Recht zu machen.

8. Das leckerste Essen?
Rehsauerbraten im Schmälzlehof. Nicht nur lecker sondern auch reichlich.

9. Der ergreifendste Film?
Ziemlich beste Freunde

10. Die beste Single?
Die toten Hosen: »Alte Lieder«. Finde ich inhaltliche gefühlte tausendmal besser als den Gassenhauer »An Tagen wie diesen« und außerdem komme ich so langsam in die Jahre, in den denen man gerne mal in der Vergangenheit schwelgt.

11. Das beste Album?
Die fantastischen Vier: Unplugged II - mit mehr Hang zu latein-amerikanischen Rhytmen als beim ersten Unplugged-Album.

12. Das schönste Konzert?
Udo Lindenbergs Auftritt in der Schleyerhalle bei seiner Tour »Ich mach mein Ding«.

13. Die meiste Zeit verbracht mit ?
damit mir den Kopf über Dinge zu zerbrechen, die man eh nicht ändern kann.

14. Vorherrschendes Gefühl 2012?
Unausgeglichenheit.

15. 2012 zum ersten Mal getan?
Bierbowle mit Erdbeeren getrunken.

16. 2012 nach langer Zeit wieder getan?
Platten aufgelegt.

17. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?
Zwei Beerdingungen und einen Schlaganfall.

18. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
-

19. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat
Zeit.

20. 2012 war mit einem Wort?
mitvonallemetwas
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Die Weihnachtszeit 2012 begann am Samstag gegen 14:15 Uhr

Montag
10.12.
2012
… auf der Suche nach einem Parkplatz in der Nähe des Baden-Badener Weihnachtsmarktes. Wie schon in den Jahren zuvor (2011) (2010) (2009) (2008) ertönte aus dem Autoradio das unverwüstliche Lied von Wham:
Last Christmas I gave you my heart
But the very next day you gave it away
This year to save me from tears
I'll give it to someone special
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Cobold'scher Komplexitätssatz der Softwareentwicklung

Donnerstag
22.11.
2012
Der Cobold'sche Komplexitätssatz der Softwareentwicklung - in Anlehnung an den Einstein'schen Energieerhaltungssatzes - sagt aus:
Die Gesamtkomplexität innerhalb des Softwareentwicklungszyklus' lässt sich nicht vernichten.

Die Komplexität der Gesamtanwendung hängt von den Anforderungen hab und lässt sich bei gleichbleibenden Anforderungen durch umständliche Vorgehensweise, Umsetzung und Programmierung zwar erhöhen, jedoch nicht beliebig reduzieren. Ist das Optimum erreicht, so kann die Komplexität nur noch zwischen den verschiedenen Ebenen verschoben aber nicht weiter reduziert werden. So kann eine einfache Softwarearchitektur dafür verantwortlich sein, dass die Programmierung komplexer wird. Eine einfache Programmierung kann durch eine komplexere Architektur erreicht werden. Die Gesamtkomplexität bleibt jedoch konstant.

Der Komplexitätssatz der Softwarenwicklung lässt sich von der Tatsache ableiten, dass mathematische Probleme nicht beliebig vereinfacht werden können.
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Dicke Lippe

Dienstag
23.10.
2012
… nicht riskiert aber beim Zahnarzt bekommen. Dicke Zunge inklusive.
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Jetzt könnte es lauter werden

Montag
22.10.
2012
Es ist ca. 6:15 Uhr als die beiden Moderatoren Patrick Neelmeier und Thomas Schmidt der Ansicht sind, dass es jetzt etwas lauter werden könne. Kurz darauf ertönen die Sex Pistols mit ihrem Hit »God save the Queen«. Ich sehe verdutzt auf das Displays meines Radios, von dem aus mich die leuchtenden Lettern SWR1 entgegen strahlen. S W R EINS! Ein Moment des Nachdenkens erfüllt mich. Sex Pistols werden normalerweise gar nicht nie gespielt, noch nicht mal auf der neuen 107,7 und nun auf SWR1?

Die Lösung kommt dann doch recht schnell: God save the Queen ist Platz 1089 der SWR1-Hitparade 2012. Ein Hitparade der All-Time-Hits. Ist mir wohl entgangen, da ich regelmäßig meinen Radiosender wechsle. Diese Hitparade erinnert mich an die Top 1000 X, der ersten Mega-Hitparade, die anno dazumal - im August 1989 - im SDR3 gespielt wurde. Lang ist es her, Thomas Schmidt war allerdings auch damals schon dabei. Die Sex Pistols waren damals auf Platz 942. Erinnern kann ich mich auch noch sehr gut an die Nummer 1: »Stairway to heaven« von Led Zeppelin, denn den Countdown habe ich damals im Park der Villa Berg miterlebt.
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weiß statt rot

Dienstag
09.10.
2012
Definitv nichts für mich: wenn man sich auf Kutteln mit Trollingersößle freut dann aber Kutteln mit Rieslingsößle im Teller vorfindet.
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derCobold.de ist das Blog von Volker Herrmann.