»…Ja, liebe Brüder, Mut nur Mut!
Was lange währt, wird gut.«
August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

Zum letzten Mal: Fleischküchle nach Mutters Art

Dienstag
23.12.
2008
Rindehack

Wenn man eine Wohnung räumt, kommt manchmal Unverhofftes zum Vorschein. Nein, ich meine kein Geld unterm Kopfkissen. Ich meine etwas anderes, etwas das Erinnerungen wach werden lässt: Im Gefrierfach des Kühlschrankes befand sich noch fertig gemischtes und gewürztes Rinderhack für, wie die Aufschrift wissen lies, 8 × 67 Gramm Fleischküchle.

Ich taute als diese Masse auf, formte acht mehr oder weniger gleich große Bällchen und drückte sie flach, warf den Herd an und machte mich ans Werk. Wenige Minuten später wartete nicht nur ein leckeres Essen auf mich, sondern auch einige schöne Erinnerungen, die der Geschmack der Fleischküchle hervorzauberte.

fertig


Fleischküchle zu machen ist nicht schwierig, dennoch bleiben die Fleischküchle meiner Mutter etwas besonderes. Der Inhalt, die Gewürzmischung und dadurch auch der Geschmack sind einmalig und ich kenne ihn seit Kindheit an. Nun werden nur noch die Erinnerungen bleiben. Fleischküchle mit diesem Geschmack werde ich so nie wieder essen können.
 

Kommentare:

Anonym XDDDDD

schrieb am 19.10.09 um 01:00 Uhr
Sind das net frikadellen ?

derCobold

schrieb am 20.10.09 um 22:22 Uhr
Je nachdem ich welcher Region man sich befindet: mal heißen sie Frikadellen, mal Fleischpflanzerln. Im Schwäbischen sagt man Fleischküchle.

Dein Kommentar:

Name
E-Mail *)
Website


 


HTML-Code nicht erlaubt.
*) Die Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.
*) Die Kommentarfunktion unterstützt Gravatare.







 


derCobold.de ist das Blog von Volker Herrmann.