Review: Die fantastischen Vier, Heimspiel
Dienstag
28.07.
2009
28.07.
2009
Wie bereits geschrieben hatte ich mich am Samstag Nachmittag auf den Weg zum Cannstatter Wasen gemacht. Dort gaben die fantastischen Vier ihr im Vorfeld groß beworbenes Heimspiel. Ein Rückblick auf 20 Jahre Bandgeschichte sollte es werden, unterstützt durch ein 80-köpfiges Symphonieorchester.
Bevor es pünktlich um 20.15 Uhr los ging hieß es allerdings warten. Bereits um 15.00 Uhr begann der Einlass. Für jemanden wie mich, der bei Konzerten gerne ganz vorne steht, bedeutete dies pünktlich vor Ort sein zu müssen um noch vor den ersten Wellenbrecher in den Bereich direkt vor der Bühne zu kommen. Mama's Gun, Clueso sowie Christoph Sonntag sollten die Wartezeit verkürzen. Bei rund sechzigtausend Fans war es kaum verwunderlich, dass viele von weiter her angereist waren. Und so überraschte es nicht, dass viele von ihnen Christoph Sonntags schwäbische Sprüche nicht verstanden. Die um mich herumstehenden Fans aus Karlsruhe und der Schweiz hörten ihm zumindest nur achselzuckend zu. Clueso hingegen kam beim Publikum durchweg gut an. In den Pausen, in denen niemand auf der Bühne war, nervten die sich im Minutentakt wiederholenden Werbespots von VW, dem Radiosender Das Ding und dem ZDF. Weniger wäre hier definitiv mehr gewesen.
Um 20.15 Uhr war es dann soweit: Die fantastischen Vier kamen auf die Bühne - nicht wie gewohnt direkt auf die Hauptbühne sondern über einen Weg, den ihnen die Security durch die Masse der Fans frei räumte, auf eine kleinere Bühne, die mittels eines Steges mit der Hauptbühne verbunden war und etwa fünfzig Meter in den Innenraum ragte. Die meiste Zeit agierten die Vier allerdings auf der Hauptbühne. Das Symphonieorchester kam leider nicht bei allen Liedern voll zur Geltung und wurde stellenweise zur Begleitband degradiert, was ich schade fand. Im Gegensatz zu den übrigen Konzerten wurden diesmal auch komplette Lieder aus den ersten Alben gespielt. Etwas Besonderes war das neu arrangierte »Die da«, bei dem Smudo und Thomas D. zu den Klängen des Orchesters sangen und tanzten während Michi Beck die alten Samples auf den Plattentellern kratzte. Wie bereits bei der Unplugged-Tour spielten Thomas D. und Michi Beck auch Solo-Stücke. »Liebeslied« und »Beweg deinen Popo« waren für eine Orchesterversion genauso geschaffen wie »Sommerregen«, eines meiner Lieblingsstücke, das bis jetzt noch nie auf einem Konzert gespielt wurde. Zu den Besonderheiten dieses Konzertes gehörte aber nicht nur das Orchester sondern die zu Konzertbeginn und vor Beginn der letzten Zugabe eingespielten Videosequenzen aus dem Anfangszeit der Band, die aus kurzen Zusammenschnitten von TV-Auftritten, ihrer TV-Show »die vierte Dimension« und des Videos »Nur für Erwachsenen«(sic!) stammten. Nach zwei Zugabeblöcken und fast drei Stunden wurde das Konzert mit dem obligatorischen »Populär« beendet.
Ob der Sound in den hinteren Reihen gut ankam kann ich nicht beurteilen. Bestätigen kann ich allerdings dass man über eine halbe Stunde für einen Becher Wasser oder Cola anstehen musste. Auch dass nach Ende der Veranstaltung nur ein Ausgang geöffnet war, durch den die sechzigtausend Fans den Wasen verlassen konnten, war keine gute Lösung. So begannen betrunkene Fans die Absperrgitter selbst abzubauen um sich einen Weg nach draußen zu bahnen. Ein umstürzendes Absperrgitter hatte meinen Kopf nur knapp verfehlt. Ich war froh als ich endlich in der U11 saß, die mich sicher zum Hauptbahnhof brachte.
Bevor es pünktlich um 20.15 Uhr los ging hieß es allerdings warten. Bereits um 15.00 Uhr begann der Einlass. Für jemanden wie mich, der bei Konzerten gerne ganz vorne steht, bedeutete dies pünktlich vor Ort sein zu müssen um noch vor den ersten Wellenbrecher in den Bereich direkt vor der Bühne zu kommen. Mama's Gun, Clueso sowie Christoph Sonntag sollten die Wartezeit verkürzen. Bei rund sechzigtausend Fans war es kaum verwunderlich, dass viele von weiter her angereist waren. Und so überraschte es nicht, dass viele von ihnen Christoph Sonntags schwäbische Sprüche nicht verstanden. Die um mich herumstehenden Fans aus Karlsruhe und der Schweiz hörten ihm zumindest nur achselzuckend zu. Clueso hingegen kam beim Publikum durchweg gut an. In den Pausen, in denen niemand auf der Bühne war, nervten die sich im Minutentakt wiederholenden Werbespots von VW, dem Radiosender Das Ding und dem ZDF. Weniger wäre hier definitiv mehr gewesen.
Um 20.15 Uhr war es dann soweit: Die fantastischen Vier kamen auf die Bühne - nicht wie gewohnt direkt auf die Hauptbühne sondern über einen Weg, den ihnen die Security durch die Masse der Fans frei räumte, auf eine kleinere Bühne, die mittels eines Steges mit der Hauptbühne verbunden war und etwa fünfzig Meter in den Innenraum ragte. Die meiste Zeit agierten die Vier allerdings auf der Hauptbühne. Das Symphonieorchester kam leider nicht bei allen Liedern voll zur Geltung und wurde stellenweise zur Begleitband degradiert, was ich schade fand. Im Gegensatz zu den übrigen Konzerten wurden diesmal auch komplette Lieder aus den ersten Alben gespielt. Etwas Besonderes war das neu arrangierte »Die da«, bei dem Smudo und Thomas D. zu den Klängen des Orchesters sangen und tanzten während Michi Beck die alten Samples auf den Plattentellern kratzte. Wie bereits bei der Unplugged-Tour spielten Thomas D. und Michi Beck auch Solo-Stücke. »Liebeslied« und »Beweg deinen Popo« waren für eine Orchesterversion genauso geschaffen wie »Sommerregen«, eines meiner Lieblingsstücke, das bis jetzt noch nie auf einem Konzert gespielt wurde. Zu den Besonderheiten dieses Konzertes gehörte aber nicht nur das Orchester sondern die zu Konzertbeginn und vor Beginn der letzten Zugabe eingespielten Videosequenzen aus dem Anfangszeit der Band, die aus kurzen Zusammenschnitten von TV-Auftritten, ihrer TV-Show »die vierte Dimension« und des Videos »Nur für Erwachsenen«(sic!) stammten. Nach zwei Zugabeblöcken und fast drei Stunden wurde das Konzert mit dem obligatorischen »Populär« beendet.
Ob der Sound in den hinteren Reihen gut ankam kann ich nicht beurteilen. Bestätigen kann ich allerdings dass man über eine halbe Stunde für einen Becher Wasser oder Cola anstehen musste. Auch dass nach Ende der Veranstaltung nur ein Ausgang geöffnet war, durch den die sechzigtausend Fans den Wasen verlassen konnten, war keine gute Lösung. So begannen betrunkene Fans die Absperrgitter selbst abzubauen um sich einen Weg nach draußen zu bahnen. Ein umstürzendes Absperrgitter hatte meinen Kopf nur knapp verfehlt. Ich war froh als ich endlich in der U11 saß, die mich sicher zum Hauptbahnhof brachte.
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