Zeitsprung - Zurück mit Modemgeschwindigkeit
Mittwoch
26.05.
2010
26.05.
2010
Ich fühle gerade um ca 15 Jahre zurück versetzt. Damals hatte ich noch gelernt, dass die maximal möglichen Übertragungsrate der zwei Kupferadern eines analogen Telefonanschlusses bei 14.400 kBit/Sekunde liegt. Dann kamen zunächst die 28k-Modems auf den Markt, die immerhin eine Verdoppelung der Übertragungsrate erlaubten. Als dann die 56k-Modems den Markt eroberten war das fast eine Revolution. Freilich: an Quasistandleitungen und Übertragungsraten im MBit-Bereich hat noch niemand gedacht.
Und heute? Da ist man quasi standig online. Eine Übertragungsrate von 1 MBit ist bereits unterstes Limit. Oft merken wir die Datenmengen gar nicht mehr, die wir beim Aufruf einer Internetseite auf unseren Rechner transferieren. Wir merken es erst dann, wenn die Datenübertragungsrate einbricht, so wie bei mir gerade. Mit einer Übetragungsrate vom gerade mal knapp 70 kBit/s laden viele Seiten quälend langsam. Ich hoffe, dass mein DSL-Anbieter das Problem bald wieder in den Griff bekommt. Immerhin muss ich zugeben, dass es in den letzten Jahren nie zu Problemen kam, auch hier unterscheidet sich die Infrastruktur zu der von vor 15 Jahren, als man sich noch einwählen musste und es immer mal wieder zu Verbindungsabbrüchen kam.
Und heute? Da ist man quasi standig online. Eine Übertragungsrate von 1 MBit ist bereits unterstes Limit. Oft merken wir die Datenmengen gar nicht mehr, die wir beim Aufruf einer Internetseite auf unseren Rechner transferieren. Wir merken es erst dann, wenn die Datenübertragungsrate einbricht, so wie bei mir gerade. Mit einer Übetragungsrate vom gerade mal knapp 70 kBit/s laden viele Seiten quälend langsam. Ich hoffe, dass mein DSL-Anbieter das Problem bald wieder in den Griff bekommt. Immerhin muss ich zugeben, dass es in den letzten Jahren nie zu Problemen kam, auch hier unterscheidet sich die Infrastruktur zu der von vor 15 Jahren, als man sich noch einwählen musste und es immer mal wieder zu Verbindungsabbrüchen kam.
Kommentare:
Alexander J. Herrmann
schrieb am 30.05.10 um 09:09 UhrTja und mir erzaehlte man als ich mit der Computerei anfing das 2800baud das hoechste der gefuehle waere. Das war noch for Modems. Man nannte die dinger accustickoppler und legte den Telefonhoerer drauf. Der hat die Analogen Signale in digitale umgesetzt. Ich glaube im Film Wargames aus den 80'ern ist noch so ein ding zu sehen -www.imdb.com/title/tt0086567/
Crabby Jack
schrieb am 30.05.10 um 12:13 UhrWargames, daher blieb mir der Akustikkoppler in Erinnerung! Danke für den Hinweis!
So long,
Crabby Jack
So long,
Crabby Jack
Alexander J. Herrmann
schrieb am 31.05.10 um 10:25 UhrIch hatte so ein ding von Epson darum erinnere ich mich noch so genau. Im Film von 2003 'The Core'www.imdb.com/title/tt0298814/ machen sie sich uebrigens ein wenig lustig daruber als DJ Qualls aka Theodore in ein Handy pfeift und meint 'Jetzt haben sie ein Leben lang kostenlose internationale Ferngespraeche'. DJ Qualls spielte auch noch in einem anderen Film mit in dem sie in Telefonzellen via Nootebook eine Konspiration aufdecken. Den Filmtitel habe ich jedoch vergessen.
Manchmal frage ich mich wer in Hollywood so creativ ist um auf solche verueckten ideen zu kommen.
Manchmal frage ich mich wer in Hollywood so creativ ist um auf solche verueckten ideen zu kommen.
derCobold
schrieb am 03.06.10 um 22:41 UhrWargames ist ein genialer Film auch wenn ich erst Jahre später den größten Fehler des Films bemerkt habe:
Das Umdenken des WOPRs beruht ja darauf, dass die KI des Comupters erkennt, dass man das Spiel Tic Tac Toe nicht gewinnen bzw verlieren kann, da es immer unentschieden ausgeht. Das stimmt so jedoch nicht. Ich habe vor schätzungsweise knapp zehn Jahren ein Tic-Tac-Toe-Spiel programmiert, das witzigerweise auch auf einem Großrechner lief. Ich habe dabei bemerkt, dass es sehrwohl Kombinationen gibt, bei denen sogar bereits der zweite Spielzug zum Sieg führen kann wenn der Gegenspieler seinen ersten Stein nicht richtig setzt. Glaubt man Wikipedia so gibt es 255.168 verschiedene Spielverläufe, von denen 131.184 mit einem Sieg des ersten Spielers enden, 77.904 mit einem Sieg des zweiten Spielers und 46.080 mit einem Unentschieden.
Von daher ist gerade die Schlüsselszene (YouTube) falsch. Schade. Natürlich kann man sich auf den Standpunkt stellen, dass der Computer keinen Zug macht, der den Gegner in eine vorteilhafte Position bringt. Um dies herauszufinden muss er aber alle folgenden Zugkombinationen berechnen. So wird ein Spielprogramm in der Regel auch programmiert. Aber dann hätte der Computer im Film auch Schach spielen können. Zumindest wenn er gegen sich selbst spielt geht das auch immer unentschieden aus.
Komischerweise schlägt er aber genau dieses Spiel am Schluss vor: »How about a nice game of chess?«
Das Umdenken des WOPRs beruht ja darauf, dass die KI des Comupters erkennt, dass man das Spiel Tic Tac Toe nicht gewinnen bzw verlieren kann, da es immer unentschieden ausgeht. Das stimmt so jedoch nicht. Ich habe vor schätzungsweise knapp zehn Jahren ein Tic-Tac-Toe-Spiel programmiert, das witzigerweise auch auf einem Großrechner lief. Ich habe dabei bemerkt, dass es sehrwohl Kombinationen gibt, bei denen sogar bereits der zweite Spielzug zum Sieg führen kann wenn der Gegenspieler seinen ersten Stein nicht richtig setzt. Glaubt man Wikipedia so gibt es 255.168 verschiedene Spielverläufe, von denen 131.184 mit einem Sieg des ersten Spielers enden, 77.904 mit einem Sieg des zweiten Spielers und 46.080 mit einem Unentschieden.
Von daher ist gerade die Schlüsselszene (YouTube) falsch. Schade. Natürlich kann man sich auf den Standpunkt stellen, dass der Computer keinen Zug macht, der den Gegner in eine vorteilhafte Position bringt. Um dies herauszufinden muss er aber alle folgenden Zugkombinationen berechnen. So wird ein Spielprogramm in der Regel auch programmiert. Aber dann hätte der Computer im Film auch Schach spielen können. Zumindest wenn er gegen sich selbst spielt geht das auch immer unentschieden aus.
Komischerweise schlägt er aber genau dieses Spiel am Schluss vor: »How about a nice game of chess?«
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